Übersicht Reiseroute
- Reiseroute
- Tag 0, 08.10.2004, ca. 11.318 km Luftlinie
- Tag 1, 09.10.2004, 317 km
- Tag 2, 10.10.2004, 179 km
- Tag 3, 11.10.2004, 100 km
- Tag 4, 12.10.2004, 177 km
- Tag 5, 13.10.2004, 69 km
- Tag 6, 14.10.2004, 20 km
- Tag 7, 15.10.2004, 250 km
- Tag 8, 16.10.2004, 196km
- Tag 9, 17.10.2004, 120 km
- Tag 10, 18.10.2004, 439 km
- Tag 11, 19.10.2004, 403 km
- Tag 12, 20.10.2004, 210 km
- Tag 13, 21.10.2004, 173 km
- Tag 14, 22.10.2004, 293 km
- Tag 15, 23.10.2004, 30 km
- Tag 16, 24.10.2004, 308 km
- Tag 17, 25.10.2004, 26 km
- Tag 18, 26.10.2004, 180 km
- Tag 19, 27.10.2004, 44 km
- Tag 20, 28.10.2004, 460 km
- Tag 21, 29.10.2004, 66 km + ca. 11.318 Luftlinie
Reiseroute
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Datum |
Datum | Start | Ziel | Übernachtungen |
|---|---|---|---|---|
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08.10.2004 |
09.10.2004 |
Rodenbach / RLP |
Johannesburg (JNB) |
entfällt |
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09.10.2004 |
11.10.2004 |
Johannesburg |
Lydenburg |
2 |
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11.10.2004 |
13.10.2004 |
Lydenburg |
Graskop |
2 |
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13.10.2004 |
15.10.2004 |
Graskop |
Blyde River Canyon |
2 |
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15.10.2004 |
16.10.2004 |
Blyde River Canyon |
KNP* Olifants |
1 |
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16.10.2004 |
17.10.2004 |
KNP Olifants |
KNP Satara |
1 |
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17.10.2004 |
18.10.2004 |
KNP Satara |
KNP Skukuza |
1 |
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18.10.2004 |
19.10.2004 |
KNP Skukuza |
Piet Retief |
1 |
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19.10.2004 |
21.10.2004 |
Piet Retief |
Greater St. Lucia Wetland Park |
2 |
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21.10.2004 |
22.10.2004 |
Greater St. Lucia Wetland Park |
Hluhluwe Umfolozi Game Park |
1 |
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22.10.2004 |
23.10.2004 |
Hluhluwe Umfolozi Game Park |
Umhlanga Rocks |
1 |
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23.10.2004 |
24.10.2004 |
Umhlanga Rocks |
Durban |
1 |
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24.10.2004 |
26.10.2004 |
Durban |
Royal Natal NP |
2 |
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26.10.2004 |
28.10.2004 |
Royal Natal NP |
Golden Gate Highlands Park |
2 |
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28.10.2004 |
29.10.2004 |
Golden Gate Highlands Park |
Pretoria |
1 |
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29.10.2004 |
30.10.2004 |
Pretoria üb. (JNB) |
Rodenbach / RLP |
entfällt |
KNP (Krueger National Park) - JNB (Johannesburg International Airport)
Tag 0, 08.10.2004, ca. 11.318 km Luftlinie
Start in Rodenbach per PKW nach Kaiserslautern Hauptbahnhof. Von dort mit dem Zug zum Flughafen Frankfurt. Linienflug mit Airbus A 310 mit Emirates nach Dubai und nach einem vierstündigem Aufenthalt weiter nach Johannesburg International Airport (JNB).Tag 1, 09.10.2004, 317 km
11.00 h Ankunft am International Airport Johannesburg. Dort hatten wir dann unseren Mietwagen (Toyota Condor SW) in Empfang genommen und das erste Geld gewechselt (100 € entsprachen ca. 786 ZAR). Da wir an seinem Samstag in Südafrika ankamen und dort die Geschäfte auch nur bis zu einer gewissen Zeit geöffnet haben, fuhren wir um 12.15 h los Richtung Backsburg. Nachdem wir dort eingekauft hatten, gings um 13.30 h über Witbank weiter nach Lydenburg. Ca. 10 km ausserhalb erreichten wir dann nach ungefähr gut 30 Stunden die Lapamanti Lodge. Dies war unsere erste Unterkunft, in der wir gleichermaßen freundlich wie bissig empfangen wurden. Dort gab es zwei Wachhunde die eine etwas verbissene Einstellung hatten was sie auch an unserem linken Vorderreifen demonstrierten - glücklicherweise erfolglos.
Die ersten Kilometer hatten wir trotz Linksverkehr und dem Lenkrad auf der für uns falschen Seite überstanden.
Tag 2, 10.10.2004, 179 km
Frisch geduscht und gestärkt gings um 07.30 h los um die Schönheit und Vielfalt Südafrikas zu entdecken. Über den Long Tom Pass fuhren wir über die Mac Mac Falls zu den Mac Mac Pools. Diesen wunderschönen Fleck nutzten wir für ein kleines Picknick und gegen 12.00 h fuhren wir weiter Richtung Sabie. Auf dieser Strecke hatten wir auch den ersten Wildwechsel - nicht wie in Deutschland mit Rehen oder ähnlichem, sondern hier trafen wir auf frei lebende Paviane. Danach erreichten wir noch den Long Tom Aussichtspunkt, der dem Pass auch seinen Namen gibt - benannt nach einer alten Kanone. Um 14.30 h kehrten wir dann wieder in unsere Unterkunft zurück.Tag 3, 11.10.2004, 100 km
Um 08.15h Abfahrt aus dem Lapamanti Camp. Müde war an diesem Morgen keiner, denn wir trafen vor unserer Abfahrt noch auf eine giftige Schlange und zwei wilde Ochsen die unser Camp durchquerten. Über den Robber´s gings weiter nach Pilgrim´s Rest, eine kleine Goldgräberstadt. Hier bekamen wir noch eine kostenlose Wagenwäsche bevor wir weiter fuhren Richtung Graskop. Auf diesem Weg machten wir noch am God´s Window Station. Diese liegt unterhalb eines Regenwaldes in einer Höhe von ca. 1400 Metern ü.M. und bietet einen derart atemberaubenden Ausblick, dass die Eingeborenen sagen es könnte nur von Gott erschaffen sein.
Nachdem wir noch die Berlin Falls und Lisbon Falls "mitgenommen" hatten endete diese Tagestour gegen 15.30h in unserer neuen Unterkunft, der Graskop Summit Lodge.
Tag 4, 12.10.2004, 177 km
An diesem Tag stand die Besichtigung der Bourke´s Luck Potholes auf dem Programm. Von dort fuhren wir weiter zu den Three Rondavels, einer Felsformation im Blyde River Canyon nach deren Abbild heute noch die Dächer der Hütten gebaut werden und diesen auch ihren Namen geben: Rondavels. Die drei Felsen sind benannt nach den 3 Frauen eines Königs des Pedi-Stammes. Einen weiteren "Crash-Kurs" in südafrikanischer Geschichte bekamen wir dann von unserer Führerin in den Echo Caves, einem riesigen Höhlenkomplex. Die Entdeckung dieser Höhlen geschah zufällig als ein Farmer nach einem seiner Rinder suchte. Man fand heraus, dass diese Höhlen nahezu komplett von Menschenhand erschafft wurden. Um 14.30 h machten wir uns wieder auf den Rückweg in Richtung Unterkunft. Wer die Summit Lodge bewohnt sollte auf jeden Fall abends mal den dazugehörigen Pub besuchen.Tag 5, 13.10.2004, 69 km
Bei Nebel, Regen und gerade mal acht Grad Celsius verabschiedeten wir uns von Graskop und fuhren weiter in Aventura Blyde Canyon. Dort lag unsere nächste Unterkunft in einem Resort mit einem nicht mit Worten zu beschreibenden Ausblick auf den Blyde River Canyon. Kaum angekommen gesellte sich eine Gruppe von ca. 20 völlig durchnässten Äffchen um unser Haus. Getreu dem Motto "es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Bekleidung" brachen wir gegen 10.00 h bei strömendem Regen zu einer kleinen Wanderung auf. Diese führte dann neben Geröllstrecken ebenso über und durch kleine Bäche und Flüsse. Zurück im Haus wurde der resorteigene Waschsalon angestestet bevor wir, dieses Mal bei besseren Wetterverhältnissen, nochmal einen kurzen Marsch absolvierten.Tag 6, 14.10.2004, 20 km
Da es im näheren Umkreis nichts Sehenswertes gab, zogen wir um 08.00 h nochmal zu Fuss los. Auf einer Strecke von acht Kilometer und ca. 350 Höhenmetern über Stock und Stein, hatten wir noch einmal die Gelegenheit Vielfalt und Einzigartigkeit des Blyde River Canyons auf uns wirken zu lassen. Den Rest des Tages verbrachten wir dann mehr oder minder faul in der Sonne.Tag 7, 15.10.2004, 250 km
Da es in Afrika bekanntlich auch jede Menge wilde Tiere gibt war es nun an der Zeit diese zu suchen. Wir verließen das Aventura Blyde Canyon um 07.15 h mit Richtung Krüger National Park (KNP). Nach einer Strecke von 150 Kilometern mussten wir zunächst noch durch eine mobile Kontrollstation zur Prävention von Maul- und Klauenseuche bevor wir gegen 10.45 h das Phalabora Gate erreichten. Dies ist eine der vielen Zufahrten zum KNP. Kaum im Park begegneten wir auch schon Impalas, Elefanten und Warzenschweinen. Unser Tagesziel war das Olifants Camp. Auf diesem Weg sahen wir dann noch Giraffen, Büffel, Zebras, Kudus, Flusspferden, Wasserschildkröten und einen Leguan. Um 16.00 h erreichten wir das Camp.Tag 8, 16.10.2004, 196km
Getreu dem chinesischen Sprichwort, dass nur der frühe Vogel den Wurm fängt gings um 05.30 h wieder los um den KNP weiter zu erkunden. Ca. einen Kilometer vom Camp entfernt trauten wir unseren Augen kaum, als neben der Strasse eine Hyäne lag die gerade ihre beiden Nachkömmlinge säugte. Auch als wir in unmittelbarer Nähe anhielten ließ sich diese nicht aus der Ruhe bringen. Der Rest des Vormittags verlief ziemlich unspektakulär und "tierlos." Am frühen Nachmittag wunderten wir uns über 3 Fahrzeuge die vor zwei Bäumen umgeben von Buschgras verweilten. Wir stoppten ebenfalls und nach einiger Zeit erkannten wir zwei Löwinnen im Gras. Hier konnte man erkennen wie gut sich die Tiere der Natur anpassen können. Hätten die Fahrzeuge dort nicht gehalten wären wir mit Sicherheit vorbeigefahren ohne die Löwen zu bemerken. Auf unserem weiteren Weg begegneten wir noch zwei Elefanten und einem Breitmaulnashorn bevor wir gegen 18.00 h im Satatra Camp ankamen.Tag 9, 17.10.2004, 120 km
Abfahrt 05.30h über die S 39 Richtung Timbavati. Auf der Strecke gabs wieder eine breite Palette an verschiedenen Tierarten. Im Laufe des Vormittags hatten wir wieder Glück und sahen jeweils eine Leopard und einen Gepard mit Beute bevor wir gegen 13.45h das Skukuza Camp erreichten. Wir nutzen die Gelegenheit und nahmen noch an einer Nachtsafari teil, deren „Ausbeute“ allerdings zu wünschen übrig ließ.
Dies war übrigens der heißeste Tag den wir in Südafrika erlebten mit Temperaturen um 47 Grad Celsius.
Tag 10, 18.10.2004, 439 km
Noch einmal rafften wir uns um 05.30h auf als wir das Skukuza Camp verließen. Entlang der S79 hielt uns ein netter Autofahrer an und beschrieb uns eine Stelle an der kurz zuvor eine Löwen herde gesehen hatte. Wir hatten auch Glück und trafen auf eine Herde bestehend aus 2 Männchen, 4 weiblichen und einigen Jungtieren. Nachdem wir noch einen unfreiwilligen Stop wegen einer Gruppe Elefanten einlegen mussten verabschiedeten wir uns über das Crocodile Bridge Gate aus dem Krüger-Park auf unserem Weg Richtung Ostküste. Gegen 14.30h erreihten wir unser Tagesziel, das Anchors Inn in Piet Retief.Tag 11, 19.10.2004, 403 km
Wir verließen Piet Retief in Richtung St. Lucia Wetland Park. Unsere nächste Unterkunft war allerdings eine grosse Enttäuschung. Das Charters Creek Camp liegt ca. 17 km zur nächsten Hauptstrasse entfernt. Da wir wohl die ersten Gäste in diesem Jahr waren und das Camp wohl noch nicht offiziell in Betrieb war sah die Anlage auch dementsprechend aus. Wir ließen uns dennoch nicht unterkriegen und machten uns gegen Mittag auf in die Stadt St. Lucia. Auf dem Fluss der sich "St. Lucia River" nennt machten wir dann einen Ausflug auf dem Wasser. Hier konnten wir erstmals auch Flusspferde aus geringem Abstand beobachten. Neben diesen und vielen Krokodilen war ein Seeadler der Höhepunkt des Ausflugs. 17.15h Rückfahrt ins Charters Creek Camp.Tag 12, 20.10.2004, 210 km
Da es im näheren Umfeld unter unserer Unterkunft nichts Nennenwertes zu besuchen, besichtigen oder ähnliches gab, beschlossen wir dem Hluhluwe Umfolozi Game Park einen Tag früher einen Besuch abzustatten. Nach einer knappen Stunde Fahrzeit gings los. Neben Nyalas, Büffeln..... fanden wir auch zwei Nashörner für die Park bekannt ist. Spätestens seit diesem Tag konnten wir auch fehlerfrei rückwarts fahren, denn ein wütender Elefantenbulle zwang uns dazu recht flott die Flucht zu ergreifen.
Danach gings zurück nach Charters Creek.
Tag 13, 21.10.2004, 173 km
Nachdem auch der Ranger ausgeschlafen hatte (dem Aussehen nach das afroamerikanische Abbild von Bud Spencer) konnte das Tor geöffnet werden und wir fuhren wieder Richtung Hluhluwe Umfolozi Game Park. Hier trafen wir erneut auf eine grosse Auswahl an Breit- und Spitzmaulnashörnern inkl. Jungtiere (der Park ist absolut zu empfehlen!).
Am frühen Nachmittag bezogen wir unsere Unterkunft im Mpila Camp. Eine Besonderheit die man sich merken sollte ist, dass es ein offenes Camp ist, d.h. die Tiere können sich auch innerhalb des Camps frei bewegen. Uns wurde daher geraten, das Haus nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zu verlassen.
Zwei Warzenschweine standen bei unserem Einzug schon zum Empfang auf der Terrasse bereit, 20 min. später gefolgt von zwei Zebras die unseren Garten als Abkürzung nutzten.
Tag 14, 22.10.2004, 293 km
Wir hatten uns am Vortag zu einer Fußsafari angemeldet die morgens um 05.00 h begann. Die Morgentoilette hatte sich aus Sicherheitsgründen auf Zähne putzen und Waschen nur mit parfümfreier Seife beschränkt. Auf unserem Trail begegneten uns einige Giraffen und ein "Black Rhino" welches uns zu einem kurzen Stop zwang. Der Ranger meinte falls das Nashorn auf uns zu kommt sollten wir uns die Hecken werfen.
Nach unserer Rückkehr machten wir uns auf den Weg Richtung Umhalanga Rocks am Indischen Ozean. Nachdem wir gegen 14.00 h unsere Unterkunft bei Jessica und Ihrem Mann bezogen hatten nutzen wir die Gelegenheit für einen Stadtbummel und einen Abstecher an den Strand. Ich muss vorwegnehmen, dass ich bei unserer Ankunft gefragt hatte ob es hier Haie gibt. Dies wurde lachend verneint.... allerdings denke ich das Bild spricht für sich.
Am Abend waren wir in der Stadt in einem sog. Art Cafe essen. Nur mal ein Beispiel: Kosten für Riesengarnelen (ca. 10-12 St. Fang des Tages mit Reis) mit Getränken inkl. Espresso ca. 7 €!!!
Tag 15, 23.10.2004, 30 km
So schön und aufregend es in Umhalanga Rocks auch war brachen wir wieder auf und fuhren weiter nach Durban und bezogen unser neues Quartier, das Blue Waters Hotel. Übrigens das einzigste Hotel während unserer ganzen Reise. Da wir im Vorfeld viel über den Indian Markt gehört hatten wollten wir es uns auch nicht nehmen lassen diesen zu besuchen. Dort angekommen schien uns die Lage nicht wirklich sicher, das mag zwar etwas engstirnig klingen aber wir fühlten uns allessamt nicht wohl und beschlossen stattdessen lieber über die Golden Mile zu bummeln. Diese ist an der Strandpromenade und von unzähligen Straßenverkäufern besiedelt.
Den Nachmittag nutzen wir dann noch für ein wenig Badespaß im Indischen Ozean.
Tag 16, 24.10.2004, 308 km
Nach dem Frühstück verließen wir Durban und begaben uns wieder in Richtung Landesinnere wo wir gegen Mittag den Royal Natal NP erreichten. Da unser Haus im Thendele Upper Camp noch nicht bezugsfertig war nutzen wir die Gelenheit für eine Wanderung im Park. Der Royal Natal Park ist ein Naturpark der über ein kleines Museum mit vielen Eaponaten zu verschiedenen Themen verfügt. Im Parkgebiet sind zudem 184 Vogelarten registriert und neben Wanderwegen kann man sich hier auch hoch zu Roß fortbewegen. Der Beiname "Royal" wurde übrigens vergeben, nachdem die britische königliche Familie anlässlich eines Staatsbesuches 1947 im Park verweilte. Was nicht unerwähnt bleiben sollte war an diesem Tag unser nachmittäglicher Besuch. Ein Pavian suchte unser Haus auf "klemmte" sich zwei Packungen Toastbrot unter die Arme und verschwand anschließend wieder. Durch das uneinsichtige Verhalten vieler Besucher kommt es dazu, dass die Tiere ständig gefüttert werden, dadurch sich nicht mehr auf natürliche Weise mit Nahrung versorgen und dann auf Grund ihres teilweise sehr aggressiven Verhaltens gegenüber den Menschen sogar erschossen werden müssen! Daher hängen in den Parks Schilder mit beschriftungen wie: Don´t feed wild animals. - You feed them, we shoot them!Tag 17, 25.10.2004, 26 km
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zu Pferderanch im Park. Wir unternahmen einem zweistündigen Ausritt über Stock und Stein durch den Park. Da wir nach diesem "Höllenritt" eher mehr als minder an unseren Wunden zehren mussten genossen wir bei einer herrlichen Hopfenkaltschale (in Fachkreisen Flaschenbier genannt) die Aussicht und ließen den Tag gemütlich ausklingen. (Das nächste Mal würden wir zum Flaschenbier noch Sonnencreme nehmen.... es hätte sich rentiert.)Tag 18, 26.10.2004, 180 km
Da man Reisende nicht aufhalten soll ließen wir uns auch nicht aufhalten und machten uns auf den Weg in den Glden Gate NP. Dieser PArk ist weniger für seine Tierwelt bekannt dafür umso mehr für die geologischen Besonderheiten. Die verschiedenen Schichten von Gestein ziehen sich wie horizontale Bänder um die Felsen und bieten sepziell in der Abendsonne ein interessantes Farbschauspiel.
Wir gastierten hier im Glen Reenen Camp auf ca. 1800 m ü.M.. Ca. 5 Minuten zu Fuß vom Camp entfernt findet sich noch ein natürlicher Pool, der allerdings je nach Jahreszeit und Wassermenge mehr oder minder einladend wirkt.
NIcht weit vom Camp entfernt so 20-25 Minuten mit dem AUto befindet sich noch Clarens. Nein, das ist nicht der schielende Löwe aus der Fersehserie Daktari, sondern ein kleiner Künstlerort in den Bergen des Golden Gate NP. Ein kurzer Abstecher dorthin lohnt sich auf jeden Fall.
Tag 19, 27.10.2004, 44 km
Über diesen Tag gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Wir wanderten etwas durch den Park fuhren nochmal nach Clarens und ließen den Rest des Tages die Beine baumeln.Tag 20, 28.10.2004, 460 km
Frisch ausgeruht gings um 07.30h los in die Hauptstadt nach Pretoria. Dort im Stadtteil Rietfontein hatten wir unsere letzte Unterkunft gebucht.... die Ciara Lodge. Wie schon bei den UNterkünften beschrieben waren die Vermieter etwas verwundert als wir von einem Polzeifahrzeug mit Blaulicht und Sirene eskortiert dort ankamen aber nachdem wir erklärt hatten, dass der nette Officer uns lediglich den Weg gezeigt hatte mussten wir alle nochmal herzlich lachen und konnten anschließend unseren Aufenthalt genießen. Eigentlich war das größere Holzhaus ursprünglich für den Ehemann der Vermieterin als Büro gedacht... heute ist es nur noch der Dachboden und zwei weitere kleine Häuschen sind als zusätzliche Wohnungen entstanden.
Als wir hier die ersten Alleen mit Jakarta Bäumen sahen bekam der Begriff "Purple Rain" eine ganz neue Bedeutung. Wunderschön!
Tag 21, 29.10.2004, 66 km + ca. 11.318 Luftlinie
Wie jeder Urlaub ging auch dieser zu Ende. Heute war Abreise. Wir fuhren in die Stadt frühstücken und verpassten es auch nicht noch Union Buildings, die Regierungsgebäude in Pretoria anzuschauen. Die Grünanlage des Geländes war eine der gepflegtesten die ich je gesehen habe. Von dort oben hat man nochmal eine herrliche Aussicht auf die Stadt und kann die Jakarta Alleen mit bloßem Auge erkennen. Faszinierend sind ebenfalls das Paul Krüger Denkmal und das Vortrekker Monument.
Als letztes so zumindest dachten wir kam nochmal das Abenteuer Autobahn auf uns zu. 6-spurig, überholt wird auf beiden Seiten....... Am Johannesburg International Airport angekommen trafen wir auf einen Schilderwald der fast Ausmaß des Pfaälzer Waldes hat. Bei dem Versuch die Autovermietung zu finden wurden die beiden Ralfs beinahe festgenommen. Angeblich hatten wir ein STOP-Schild überfahren.... aber es stand ncoh. :-) Mit ernster Mine und und einer noch ernsteren Stimme ließ und der Polizist mit den Worten "I give you a grace!" von Dannen ziehen. Nachdem wir das Auto dann abgegeben hatten beschlossen wir auf diesen Schock unser letzten beiden Flaschen Bier zu trinken....... STOP....... aber da Alkohol in "Pubkic Areas" in Südafrika nicht erlaubt ist hatten wir an diesem Tag innerhalb von 30 Minuten unsere zweite Begegnung mit der Polizei. Unsere Einstellung "It´s no alcohol - it´s only beer." wollte der Officer nicht teilen und so wurde unser Bier beschlagnahmt und im nächsten Blumentopf entsorgt. Wir konnten ihn dann besänftigen und erklärten, dass man in Deutschland so ziemlich überall Bier trinken darf. Da er von südafrikanischen Einstellung nicht viel zu halten schien ließ auch er Gnade vor Recht ergehen und wir waren heilfroh als das Flugzeug Richtung Heimat abhob.
Wir legten wie schon auf dem Hinweg noch einen kurzen Zwischenstop in Dubai ein bevor dann am nächsten Tag wohlbehalten wieder zuhause ankamen.
